Lebensgeschichte
Heilige Rotrud von Neuburg, geboren in den heiligen Gefilden Roms, erblühte im 3. Jahrhundert, als das Christentum noch im Schatten des römischen Imperiums gedieh. Schon in jungen Jahren zeigte sich seine außergewöhnliche Frömmigkeit, als er, von göttlichem Eifer erfüllt, die Lehren der christlichen Lehre eifrig ergriff.
Seine Reise führte ihn durch die römischen Provinzen, wo er durch die Verkündung des Evangeliums das Licht Christi verbreitete. In Neuburg, einem strahlenden Ort des Glaubens, gründete er eine Gemeinschaft von Gläubigen, die sich der Nächstenliebe und dem Gebet verschrieben. Die Jahre des dritten Jahrhunderts waren von Unruhen und Verfolgungen geprägt, und Rotrud war unerschrocken im Glauben, während er Zeuge der schmerzhaften Prüfungen für die Christen war.
Als die Verfolgungen unter Kaiser Diokletian ihren Höhepunkt erreichten, blieb Rotrud standhaft in seinem Bekenntnis zum christlichen Glauben. Im Jahr 285 wurde er in Rom für seinen unbeugsamen Glauben zum Märtyrer. In seinem letzten Gebet segnete er die Stadt Neuburg, die seine geistige Heimat geworden war, und erbat für seine Glaubensbrüder und -schwestern göttlichen Schutz.
Die Legenden berichten von Wundern, die Rotrud zugeschrieben werden – von Kranken, die geheilt wurden, und Hungernden, die durch seine Fürbitte gespeist wurden. Seine Reliquien fanden schließlich ihren Platz in einer prachtvollen Kapelle zu Ehren des Heiligen in Neuburg.
Die Hingabe an Heilige Rotrud von Neuburg blüht bis heute in der Gemeinschaft der Gläubigen, die seinen Weg des Glaubens und der Liebe weitergehen. Möge sein Leben uns stets als Beispiel dienen, unsere Überzeugungen mit Tapferkeit zu verteidigen und die Flamme des Glaubens inmitten der Widrigkeiten lebendig zu halten.