Magdalena Hŏ Kye-im

Lebensgeschichte

Heilige Magdalena Hŏ Kye-im wurde im Jahre 1782 in Seoul, Korea, geboren. Schon in jungen Jahren zeigte sie eine tiefe Hingabe an den katholischen Glauben. Im Alter von 20 Jahren heiratete sie einen Mann, der nicht getauft war, doch sie ließ sich nicht von ihrem Glauben abbringen. Trotz der Herausforderungen gelang es ihr, ihre Kinder im katholischen Glauben zu erziehen. Im Jahr 1801 wurde Magdalena Hŏ Kye-im wegen ihres Glaubens verhaftet. Während der Verhöre und Folterungen blieb sie standhaft und lehnte es ab, ihren Glauben zu verleugnen. Sie wurde zu einer Gefährtin des Leidens von Sebastian Nam-I-gwan und acht weiteren Gläubigen, die an einem unbekannten Tag dieses Monats durch die erlittenen Folterungen den Märtyrertod erlitten. Magdalena zeigte während ihres Lebens herausragende Werke der Nächstenliebe und Fürsorge. Sie widmete sich der Pflege von Kranken und Bedürftigen, selbst als sie selbst unter Verfolgung litt. Ihr Ruf als Heilige verbreitete sich in der katholischen Gemeinschaft, und viele Menschen suchten ihre Weisheit und spirituelle Führung. In den Jahren 1801 bis 1802 durchlitt sie verschiedene Gefängnisse in Seoul und ertrug grausame Folterungen. Trotzdem blieb sie ihrer Überzeugung treu und inspirierte andere Gläubige zu Standhaftigkeit. Ihr Glaube und ihre innige Beziehung zu Gott halfen ihr, die schweren Zeiten zu überstehen. Am 10. Mai 1802 erreichte die Leidensgeschichte der Heiligen Magdalena Hŏ Kye-im ihren Höhepunkt. Gemeinsam mit ihren Glaubensbrüdern und -schwestern erlitt sie den Märtyrertod. Ihr mutiges Zeugnis und ihre Hingabe an den Glauben hinterließen einen bleibenden Eindruck in der Geschichte der katholischen Kirche in Korea. Die Heilige Magdalena Hŏ Kye-im wurde im Jahr 2022 von Papst Franziskus heiliggesprochen. Ihr Gedenktag, der 10. Mai, wird von Gläubigen weltweit gefeiert. Ihr Leben bleibt ein lebendiges Beispiel für den Triumph des Glaubens über Unterdrückung und für die unerschütterliche Liebe zu Gott und den Mitmenschen.