Lebensgeschichte
Die heilige Verena von Zurzach, eine Glaubensbotin bei den Alemannen und Wohltäterin, wurde um das Jahr 250 in Theben, Ägypten, geboren. Ihr Leben wurde von einer außergewöhnlichen Hingabe an den Glauben und der Bereitschaft zum selbstlosen Dienst an den Mitmenschen geprägt. Als junge Frau führte sie ihre christliche Mission zu den Alemannen, wo sie durch ihr beispielhaftes Leben und ihre Worte des Evangeliums das Licht des Glaubens verbreitete.
Verena entschied sich für ein Leben der Einsiedelei in Tenedo, dem heutigen (Bad) Zurzach in der Schweiz. In der Abgeschiedenheit der Natur vertiefte sie ihre Beziehung zu Gott und widmete sich intensivem Gebet und Buße. Trotz ihrer Abgeschiedenheit blieb sie eine Wohltäterin, die Bedürftigen und Kranken ihre Hilfe und Fürsorge zukommen ließ.
Die Überlieferungen um Verena sind von zahlreichen Wundern durchwoben, die ihre Heiligkeit bezeugen. Die Legenden erzählen von Heilungen und wundersamen Erscheinungen, die mit ihrer Anwesenheit in Verbindung gebracht wurden. Die Bewunderung für Verena erstreckte sich über die Jahrhunderte und führte zu ihrer Verehrung als Heilige.
Am 344 verließ Verena diese Welt und hinterließ ein Vermächtnis der christlichen Liebe und des tiefen Glaubens. Ihr Gedenktag erinnert uns daran, dass das Licht des Evangeliums durch das beherzte Zeugnis eines einzelnen Menschen die Dunkelheit durchbrechen und ganze Gemeinschaften erleuchten kann. Heilige Verena von Zurzach, Fürsprecherin und Vorbild des Glaubens, bitte für uns.