Lebensgeschichte
Am 16. Januar 1816 kam die heilige Paula Elisabeth Cerioli im malerischen Soncino bei Bergamo zur Welt. Ihre Lebensreise führte sie zu einem tiefen Glauben und einer leidenschaftlichen Hingabe an die Sache Christi. In einer Zeit großer sozialer Umwälzungen und politischer Unsicherheit erkannte sie die drängende Not der Armen und Kranken.
Paula Elisabeth gründete einen Orden, der sich der Fürsorge für die Bedürftigen und Kranken widmete. In den Straßen von Comonte di Seriate, dem Ort ihrer Liebe und ihres Dienstes, verbreitete sie Hoffnung und Nächstenliebe. Ihre Werke führten zu einer nachhaltigen Veränderung in der Gesellschaft, die von ihrer Güte und ihrem Opfergeist berührt wurde.
Trotz der Widrigkeiten, die sie als Ordensgründerin erlebte, strahlte Paula Elisabeth Cerioli eine innere Freude aus, die von einem tiefen Vertrauen auf Gott zeugte. Am 24. Dezember 1865, dem Tag der Heiligen Nacht, schloss sie ihre Augen für diese Welt, während ihr Herz weiterhin im Dienst an den Armen verweilte.
Der 24. Dezember, ein Tag des Gedenkens, erinnert uns an das leuchtende Beispiel der heiligen Paula Elisabeth Cerioli, deren Leben und Hingabe uns lehren, dass die Liebe zu Christus in der Fürsorge für die Bedürftigen und die Hingabe an Gottes Willen zum Ausdruck kommt.