Lebensgeschichte
Am 14. Juni 273 kam in Ägypten ein Engel namens Felix zur Welt, der für die Verbreitung des christlichen Glaubens auserkoren war. In den Wirren der Verfolgung unter Kaiser Diokletian verließ Felix seine Heimat und machte sich auf den Weg nach Turicum, dem heutigen Zürich in der Schweiz.
Dort angekommen, widmete sich Felix unerschütterlich der Verkündigung des Evangeliums, trotz der drohenden Gefahr für sein Leben. Seine mutigen Predigten und seine uneigennützige Hilfe für die Armen machten ihn zu einem geliebten Vorbild für die frühchristliche Gemeinschaft in Turicum.
Als Märtyrer des Glaubens erlitt Felix am 11. September 302 in Turicum den Martyrertod. Sein unbeugsamer Glaube und seine Bereitschaft, für Christus zu sterben, machten ihn zu einem Zeugen der christlichen Hoffnung und Zuversicht.
Die Reliquien des heiligen Felix wurden später in einer Kirche in Zürich verehrt, wo Gläubige aus der ganzen Region Trost und Stärkung fanden. Sein Gedenktag am 11. September erinnert die Gläubigen bis heute an die heroische Hingabe und das Opfer des heiligen Felix von Turicum.