Lebensgeschichte
In einer Zeit, als die Klöster wie Leuchttürme des Glaubens erstrahlten, wurde am 28. August um das Jahr 855 die heilige Adeline in Buchau, dem heutigen Bad Buchau in Baden-Württemberg, geboren. Früh erkannte sie ihre Berufung und entschied sich für das klösterliche Leben.
Adeline, von tiefer Frömmigkeit erfüllt, wurde zur Äbtissin in Buchau berufen. Ihr Wirken als geistliche Leiterin prägte die Gemeinschaft, und ihre kluge Führung ließ das Kloster zu einem Zentrum des Gebets und der Bildung erblühen.
In einer Ära, in der Glaube und Wissen miteinander verwoben waren, setzte sich Adeline für die Bildung von Frauen ein und förderte die Schriftgelehrsamkeit. Sie war bekannt für ihre Nächstenliebe und ihre Offenheit gegenüber den Bedürfnissen der Armen und Kranken.
Adelines Leben war gezeichnet von einem unaufhörlichen Streben nach Heiligkeit. Sie lebte in der Überzeugung, dass die Hingabe an Gott im Alltag und im Dienst an den Mitmenschen verwirklicht wird.
Nach einem erfüllten Leben verschied Adeline nach 915 und wurde im Kloster von Buchau beigesetzt.