Thomas von Aquin

Lebensgeschichte

Der Heilige Thomas von Aquin, ein herausragender Theologe und Philosoph des 13. Jahrhunderts, lebte ein Leben der intellektuellen Hingabe und des tiefen Glaubens. Als Mitglied des Dominikanerordens studierte er in Paris und verfasste bedeutende Werke, darunter die "Summa Theologiae", die das Verständnis der katholischen Theologie revolutionierten. Thomas lehrte an verschiedenen Universitäten und suchte stets nach der Verbindung zwischen Glaube und Vernunft. Am 7. März 1274 verstarb er im Kloster Fossanova, Italien, während seiner Reise zum Konzil von Lyon. Sein Tod kam überraschend und markierte das Ende eines bedeutenden Lebens, das der Kirche wegweisende Schriften und eine einzigartige theologische Perspektive hinterließ.

Zitate

„Wähle den Weg über die Bäche und stürze dich nicht gleich in das Meer! Man muss durch das Leichtere zum Schwierigeren gelangen.“
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„Einigen Heiligen ist es verliehen, in bestimmten Angelegenheiten Fürsprecher und Helfer zu sein; aber dem hl. Josef ist es gewährt, in jeder Not zu helfen.“
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„Es gibt keine größere Barmherzigkeit, als dem Beleidiger zu verzeihen!“
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„So wird jedem Menschen, solange er Wanderer ist, ein Schutzengel zugewiesen; wenn er aber am Ende des Weges angelangt ist, dann wird er keinen Schutzengel mehr haben, sondern er wird im Reiche den mit ihm herrschenden Engel zur Seite haben.“
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„Das, was wir aus Liebe tun, tun wir im höchsten Grade freiwillig.“
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„Unter allen Leidenschaften der Seele bringt die Traurigkeit am meisten Schaden für den Leib.“
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„Die geringste Strafe im Fegefeuer übersteigt alle Leiden dieser Welt.“
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„Gerechtigkeit ohne Barmherzigkeit ist Grausamkeit. Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit ist die Mutter der Auflösung.“
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„Fünf Heilmittel gegen Schmerzen und Traurigkeit: Tränen, das Mitleid der Freunde, der Wahrheit ins Auge sehen, schlafen, baden.“
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„Die größte Wohltat, die man einem Menschen erweisen kann, besteht darin, dass man ihn vom Irrtum zur Wahrheit führt.“
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„Dunkel ist die Kreatur, sofern sie aus dem Nichts stammt. Sofern sie aber von Gott ihren Ursprung hat, ist sie teilhaftig seines Bildes.“
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„Das vornehmlichere Werk der Tapferkeit, vornehmlicher denn Angreifen, ist Standhalten.“
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„Frieden zu haben – das kommt der Liebe zu. Frieden zu begründen aber ist das Amt ordnender Weisheit.“
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