Emilie de Vialar

Lebensgeschichte

Am 12. September 1797 öffnete Emilie de Vialar im malerischen Gaillac bei Albi in Frankreich ihre Augen für das Licht der Welt. Ihr Herz, von früh an von einem tiefen Glauben durchdrungen, fand seine Berufung in der Hingabe an Gott und der Sorge für die Notleidenden. Emilie, eine begnadete Mystikerin, erlebte mystische Erfahrungen, die ihre spirituelle Reise prägten. Ihr Leben nahm eine Wendung, als sie das Elend der Armen in Marseille sah. Inmitten der Wirren des 19. Jahrhunderts gründete sie die Kongregation der Schwestern von St. Joseph von der Apparition, um den Bedürftigen zu dienen und das Evangelium zu leben. Ihr unermüdlicher Einsatz für die Armen, Kranken und Verlassenen spiegelte sich im Kloster Notre-Dame de Compassion wider, das sie in Marseille errichtete. Die Schwestern breiteten ihre karitative Mission in der ganzen Welt aus. Am 24. August 1856 schloss Emilie de Vialar ihre irdischen Augen in Marseille. Ihr Leben war ein Zeugnis der Nächstenliebe und des Glaubens, und ihre Werke erstrahlten als Licht der Hoffnung in einer von Armut gezeichneten Welt.