Johanna vom Kreuz Delanoue

Lebensgeschichte

Am 18. Juni 1666 erblickte Johanna vom Kreuz Delanoue in Saumur, Frankreich, das Licht der Welt. Schon früh spürte sie eine tiefe Berufung zum Dienst an Gott und den Armen. Im Laufe ihres Lebens gründete sie den Orden der Töchter der Weisheit, eine Gemeinschaft, die sich der Erziehung von Mädchen und der Sorge um die Kranken widmete. Ihr Weg führte sie zu den ärmsten Vierteln von Saumur, wo sie in schlichter Liebe den Bedürftigen diente. Johanna vom Kreuz Delanoue war eine inspirierende Ordensgründerin, deren Wirken die Gemeinschaft der Töchter der Weisheit zu einer Quelle der Liebe und Fürsorge machte. Ihre tiefgreifende Spiritualität fand Ausdruck in zahlreichen Schriften, die den Weg der Hingabe an Gott und die Nächstenliebe lehrten. Als Ordensgründerin und Mystikerin wurde sie zu einer lebendigen Zeugin der göttlichen Liebe. Am 17. August 1736 schloss Johanna vom Kreuz Delanoue ihre Augen für die Welt. Ihr Tod markierte nicht das Ende, sondern den Beginn ihrer Vereinigung mit Gott. Der Gedenktag am 17. August erinnert uns an das leuchtende Leben dieser heiligen Frau, die mit ihrem Wirken und ihrer Spiritualität die Liebe Christi in die Welt trug.