Lebensgeschichte
Der heilige Rochus von Montpellier, geboren im Jahr 1349 in der französischen Stadt Montpellier, fand seine Berufung im Dienst am Nächsten. Früh in seinem Leben wurde er von einem tiefen Mitgefühl für die Kranken ergriffen und machte es sich zur Aufgabe, jenen in ihrer Not beizustehen.
Als Pilger durchstreifte Rochus die Lande, seine Reise von Montpellier führte ihn schließlich nach Voghera bei Pavia in Italien. Dort wurde er mit einem schmerzhaften Leiden konfrontiert – die Pest. Doch anstatt sich selbst zu schützen, setzte Rochus sein Leben aufs Spiel, um die Kranken zu pflegen.
Sein Leben war geprägt von außergewöhnlicher Hingabe und selbstloser Liebe zu den Leidenden. Rochus erlangte bald den Ruf eines Wundertäters, da Berichte über die Heilung der Pestkranken, die er pflegte, die Runde machten.
Am 16. August 1379, im Dienst am Krankenbett, schloss Rochus von Montpellier seine Augen für die Welt. Sein Opfermut und seine Nächstenliebe wurden zu einem lebendigen Zeugnis christlicher Barmherzigkeit, und der Gedenktag am 16. August erinnert die Gläubigen bis heute an die Tugenden dieses heiligen Pilgers und Wundertäters.