Lebensgeschichte
Die heilige Plektrudis von Köln, geboren am 7. Januar 660, erlebte ihre königliche Jugend als Tochter des fränkischen Königs Dagobert II. Von Kindheit an prägte sie eine tiefe Frömmigkeit, die sie dazu bewegte, ihre königliche Stellung aufzugeben und sich dem klösterlichen Leben zu widmen.
Nach dem Tod ihres Gemahls, des Herzogs von Hesbaye, vertiefte sich Plektrudis in ihren Glauben und führte ein Leben der Buße und der Nächstenliebe. Ihre Großzügigkeit gegenüber den Armen und Bedürftigen wurde zum Herzstück ihrer Spiritualität.
In Köln gründete sie das Kloster St. Maria, das zu einem Zentrum des Gebets und der karitativen Werke wurde. Plektrudis selbst widmete sich dem klösterlichen Leben, inspirierte viele durch ihre Demut und führte ihre Gemeinschaft mit Weisheit und Liebe.
Am 10. August 725 schloss Plektrudis ihre Augen für diese Welt, und ihre Heiligkeit wurde später durch zahlreiche Wunder bezeugt. Ihr Gedenktag am 10. August erinnert uns daran, dass ein Leben der Hingabe an Gott und den Nächsten eine wahre königliche Größe offenbart. Ihre Geschichte inspiriert Gläubige dazu, im Dienst an Gott und der Gemeinschaft die höchsten Tugenden zu leben.