Lebensgeschichte
In dem idyllischen Dorf Caleruega bei Burgos in Spanien erblickte der heilige Dominikus, ein leidenschaftlicher Verkünder des Glaubens, am 8. August 1170 das Licht der Welt. Seine Jugendjahre waren geprägt von einer tiefen Spiritualität, und er trat dem Augustinerorden bei, wo er durch sein vorbildliches Leben im Glauben auffiel.
Der entscheidende Wendepunkt in Dominikus' Leben kam, als er inmitten der Albigenserkriege die Notwendigkeit erkannte, das Evangelium authentisch zu verkünden. Im Jahr 1216 gründete er den Orden der Prediger, die Dominikaner, die sich dem Studium, der Predigt und der Nächstenliebe verschrieben.
In den Gassen von Bologna in Italien, wo er das Generalkapitel seines Ordens leitete, schloss Dominikus am 6. August 1221 sein irdisches Leben ab. Seine Hingabe an die Wahrheit und sein Einsatz für die Armen und Bildung prägen das Erbe der Dominikaner bis heute.
Heiliger Dominikus, der als "Hund des Herrn" bekannt ist, lebte das Evangelium in Demut und Nächstenliebe. Seine Geschichte erinnert die Gläubigen daran, dass die Liebe zur Wahrheit und der Eifer für die Evangelisierung zeitlos sind und weiterhin in den Werken der Dominikaner und in der katholischen Kirche lebendig sind.