Abel von Reims

Lebensgeschichte

In den sanften Hügeln von England wurde am 7. April 707 der heilige Abel geboren, dessen Leben ein leuchtendes Beispiel christlicher Hingabe werden sollte. Von frühster Kindheit an spürte er die göttliche Berufung und widmete sich dem Klosterleben. Als Mönch in Lobbes überraschte er mit seiner tiefschürfenden Theologie und seinem bescheidenen Dienst am Kloster. Seine Weisheit und Gelehrsamkeit führten ihn schließlich zum Amt des Erzbischofs von Reims. In Reims leitete Abel die Gläubigen mit großem Eifer und setzte sich für die Erneuerung des kirchlichen Lebens ein. Sein Wirken erstreckte sich über die liturgische Reform hinaus und berührte das Herz der Gemeinde. Am 5. August 748, inmitten der majestätischen Kathedrale von Reims, schloss Abel seine Augen für die Welt. Sein Tod wurde von zahlreichen Zeichen der Verehrung begleitet, und sein Gedenktag am 5. August erinnert uns an das strahlende Erbe eines Diener Gottes, der sein Leben der Verkündigung des Evangeliums und der spirituellen Erneuerung der Kirche widmete.