Petrus Julian Eymard

Lebensgeschichte

Am 4. Februar 1811 wurde der heilige Petrus Julian Eymard in La Mure, Frankreich, geboren. Sein Herz entfachte früh für die Liebe Gottes, und nach seiner Priesterweihe widmete er sich besonders der Eucharistie, einer Hingabe, die sein ganzes Leben prägte. Petrus Julian Eymard gründete die Gesellschaft des Allerheiligsten Sakraments, um die Anbetung des eucharistischen Christus zu fördern. Als Apostel der Eucharistie reiste er durch Europa, um die Menschen zur Anbetung des Allerheiligsten zu ermutigen. Seine tiefgreifende Ehrfurcht vor dem eucharistischen Sakrament führte zur Einführung des Fronleichnamsfestes und beeinflusste die kirchliche Lehre und Spiritualität. Die Kongregation der Dienerinnen des Allerheiligsten Sakraments, die er mitbegründete, trägt sein spirituelles Erbe weiter. Am 1. August 1868 verließ Petrus Julian Eymard diese Welt. Sein Leben war ein strahlendes Beispiel für die Verehrung der Eucharistie, und seine Lehren prägen weiterhin die Herzen der Gläubigen, die in der Anbetung des Allerheiligsten Christus Trost und Kraft finden.

Zitate

„Die Entwicklung oder der Rückgang eines Jahrhunderts hängt davon ab, wie tief das allerheiligste Sakrament verehrt wird.“
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„Die beste Methode, Großes für Gott zu vollbringen, besteht darin, Kleines zu tun, wenn es Gottes Wille ist. Denn es gibt nur einen Weg, alles zu erreichen: die Treue. Durch sie verbinden sich die Gnaden, folgen einander und vermehren sich.“
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„Ich habe oft darüber nachgedacht, wie die abgestumpfte Haltung der Katholiken weltweit geheilt werden könnte. Ich finde nur ein einziges Heilmittel: die Eucharistie, die Liebe zum eucharistischen Jesus. Der Verlust des Glaubens kommt vom Verlust der Liebe.“
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„Jetzt ist es an der Zeit, sich der Arbeit zu widmen, Seelen durch die göttliche Eucharistie zu retten und Frankreich sowie ganz Europa zu erwecken. Sie schlummern in einer Gleichgültigkeit, weil sie Jesus nicht kennen. Er ist Gottes Geschenk, der eucharistische Emmanuel. Die Fackel der Liebe muss zu den lauwarmen Seelen getragen werden, die glauben, fromm zu sein. Aber sie sind es nicht, weil sie ihr Leben nicht auf den eucharistischen Jesus ausgerichtet haben.“
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