Vigilius von Trient

Lebensgeschichte

Vigilius, im Jahr 360 in der Ewigen Stadt Rom geboren, erhielt eine umfassende Ausbildung in Rom und Athen. Im Jahr 380 machte er sich auf den Weg nach Trient, wo er zum Bischof gewählt wurde. Seine Hingabe an die Gemeinschaft zeigte sich im Jahr 385, als er von Ambrosius von Mailand sozialethische Regeln erhielt. Als Bischof von Trient leitete Vigilius nicht nur seine Gemeinde, sondern sandte auch Missionare, darunter Sisinnius, Martyrius und Alexander, um das Evangelium am Nonsberg zu verbreiten. Als diese Missionare in San Zeno ermordet wurden, sandte Vigilius ihre Reliquien nach Mailand und ließ eine Basilika an ihrem Martyriumsort errichten. Selbst beim Kaiser setzte er sich gegen das Todesurteil der für das Martyrium Verantwortlichen ein. Um 500 entstand eine legendäre Lebensgeschichte über Vigilius, die von seinen Missionierungsreisen und dem Bau zahlreicher Kirchen berichtet. Die Legende erzählt auch von einem wundersamen Ereignis im wilden Rendenatal, wo Vigilius eine heidnische Statue zerstörte und von den Einwohnern erschlagen wurde. Die Überlieferung überliefert jedoch auch, dass er die Felsenbarriere nahe Cadine überwand, indem er das Kreuzzeichen machte und um Schutz vor Verfolgung bat. Die Märtyrerlegende berichtet von seinem Tod im Jahr 405 im Rendenatal, wo er von aufgebrachten Einwohnern erschlagen wurde. Sein Priester Julianus, Zeuge dieses Martyriums, brachte seine Gebeine nach Trient zurück, und am Grab ereigneten sich Wunder. Die Statue von Vigilius im Dom von Trient erinnert an diesen mutigen Bischof und Märtyrer, dessen Leben und Opfer die Menschen bis heute inspirieren.