Josef Cafasso

Lebensgeschichte

In den sanften Hügeln von Castelnuova Don Bosco, Italien, wurde Josef Cafasso als drittes Kind einer wohlhabenden Bauernfamilie geboren. Sein Weg zum Priestertum begann mit dem Besuch des Priesterseminars in Chieri bei Turin, wo er 1833 zum Priester geweiht wurde. Seine Reise führte ihn weiter zum Konvikt am Sanktuarium Santa Maria della Consolazione in Turin, wo er als Professor für Moraltheologie lehrte und 1848 zum Rektor ernannt wurde. Unter seinen Schülern befanden sich bedeutende Persönlichkeiten wie Johannes Don Bosco und Clemens Marchisio. Josef Cafasso hegte den Wunsch, wahre Hirten mit reichem inneren Leben und großem Eifer in der Seelsorge heranzubilden. Seine Worte, geprägt von tiefem Glauben, betonten die Vollkommenheit darin, den Willen Gottes zu erfüllen. Josef stand 25 Jahre lang an der Seite von Johannes Don Bosco und unterstützte die Gründung des Salesianerordens. Als geistlicher Begleiter und Ratgeber beeinflusste er nicht nur die geistlichen Gemeinschaften, sondern auch viele Laien. Sein Einsatz für die Armen und Gefangenen zeichnete sich durch persönliche Opfer und politischen Einfluss aus. Die Turiner Zeitgenossen nannten ihn bald den "Galgenpriester" aufgrund seines außergewöhnlichen Dienstes für die zum Tod Verurteilten. Josef Cafasso begleitete 57 Menschen auf ihrem Weg zur Hinrichtung, tröstete sie, unterrichtete sie im Glauben und hörte ihre Beichte. Sein Erbe lebt in der Erinnerung an einen selbstlosen Diener Gottes fort, der sein Leben den Bedürftigen widmete und die Dunkelheit der Gefängnisse mit dem Licht des Glaubens erleuchtete.

Zitate

„Wir sind geboren, um zu lieben, leben, um zu lieben, und werden sterben, um immer noch mehr zu lieben.“
Dauerlink
„Tu niemals etwas, von dem dein Herz dir sagt, dass es Maria missfällt. Und darüber hinaus verweigere ihr niemals etwas, von dem du weißt, dass sie es von dir begrüßen und wünschen würde.“
Dauerlink