Lebensgeschichte
Ein wohltätiges Licht erstrahlte in Hildulf von Lobbes, einem Verwandten des fränkischen Hausmaiers Pippin dem Mittleren. Als Ehemann der gütigen Aya von Mons, einem kinderlosen Paar, war ihr gemeinsames Lebenswerk durchdrungen von der Liebe zu den Armen und der Förderung klösterlicher Gemeinschaften.
Die Tage von Hildulf und Aya waren erfüllt von großzügigen Taten und der Pflege von Bedürftigen. Ihr Zuhause wurde zu einem Zufluchtsort für die Armen, und ihre Hände waren stets bereit, die Lasten der Notleidenden zu erleichtern.
Im Laufe ihres reichen Lebens, das von gemeinsamer Wohltätigkeit geprägt war, fanden Hildulf und Aya im Alter den Ruf zur monastischen Hingabe. In Lobbes, einem Ort der Ruhe und Besinnung, wurde Hildulf zum Mönch und setzte sein Werk der Nächstenliebe in den Mauern des Klosters fort.
Am 23. Juni, vielleicht im Jahr 707, schloss Hildulf von Lobbes seine Augen für die Welt. Doch die Flamme seiner Güte, entfacht in den Nächstenliebeakten seines Lebens, lebt weiter. In Lobbes erzählt man sich noch heute von diesem wohltätigen Mönch, dessen Herz für die Bedürftigen und das geistliche Leben schlug.