Lebensgeschichte
Geboren in den Weiten Polens, fand Benigna ihre Bestimmung als Zisterziensernonne im Kloster Trebnitz. Die Stille der klösterlichen Hallen und das Gebet waren ihre ständigen Begleiter. Doch in einer Zeit, die von den bedrohlichen Schatten der Mongoleneinfälle geprägt war, sollte sich das Schicksal der frommen Nonne auf tragische Weise entfalten. Als die mongolische Bedrohung über das Land zog, blieb Benigna standhaft in ihrem Glauben.
Ihre Hingabe zu Gott und ihre Liebe zur Gemeinschaft bewiesen sich in einer Zeit der Dunkelheit. Das Kloster, ein Ort des Friedens und der Spiritualität, wurde zur Zuflucht vor dem entfesselten Sturm der Gewalt. Benigna, fest entschlossen und ohne Furcht, widerstand den Wirren der Invasion. In einem Akt der unerschütterlichen Standhaftigkeit und Opferbereitschaft wurde sie zu einer Märtyrerin, die für ihren Glauben und ihre Gemeinschaft ihr Leben ließ. Die Klostermauern mögen gefallen sein, aber Benignas Geist lebt weiter, und ihr Andenken wird in der Wallfahrt des Klosters Svata Dobrotiva in Zaječov, Tschechien, bewahrt.