Lebensgeschichte
Als Mönch des gottgeweihten Lebens kam Simplicius von Steinfeld zusammen mit seinem ehrwürdigen Vater Potentinus und seinem Bruder Felicius nach langen Pilgerfahrten nach Trier. Die drei suchten Rat bei Bischof Maximin, der ihnen den Weg zu einem Ort wies, an dem ihre Hingabe an Gott erblühen konnte. Dieser Ort wurde Karden an der malerischen Mosel, ein Ort der Stille und geistlichen Vertiefung.
In Karden lebten Simplicius und seine Brüder in einer Einheit des Glaubens und der Brüderlichkeit. Ihr Leben als Mönche war geprägt von Gebet, Verzicht und Dienst an den Armen. Gemeinsam schufen sie eine Atmosphäre der Spiritualität, die die Weinberge und Wälder der Mosel erfüllte.
Im 10. Jahrhundert fanden die heiligen Reliquien von Potentinus, Felicius und Simplicius ihre letzte Ruhestätte im Kloster Steinfeld in der Eifel. Dort ruhen sie als ein kostbares Erbe der Hingabe an Gott und als Vorbilder eines gottgeweihten Lebens.
Die Reliquien von Potentinus und seinen Söhnen, verehrt in der Kirche des Klosters Steinfeld, erzählen die Geschichte von Simplicius, einem Mönch aus dem 4. Jahrhundert, dessen spirituelles Vermächtnis in den stillen Wegen entlang der Mosel weiterlebt.