Lebensgeschichte
Als Sohn des gottesfürchtigen Potentinus fand Felicius von Steinfeld seinen Platz in den heiligen Geschichten des 4. Jahrhunderts. Gemeinsam mit seinem Bruder Simplicius begab er sich auf eine Pilgerreise zu den heiligen Stätten in Trier. Bischof Maximin, ein freundlicher Gastgeber, wies sie auf den Weg zu einem Ort, an dem sie ein gottgeweihtes Leben führen könnten. Dieser Ort wurde Karden an der Mosel, ein Ort der Ruhe und spirituellen Vertiefung.
In Karden lebten Felicius und sein Bruder im Geiste ihres frommen Vaters. Ihr Leben als Mönche war geprägt von Gebet, Kontemplation und Dienst an den Bedürftigen. Als lebende Zeugen der christlichen Hingabe hinterließen sie eine Spur der Inspiration in den Weinbergen und Wäldern der Mosel.
Um das Jahr 920 wurden die heiligen Reliquien von Potentinus, Felicius und Simplicius feierlich ins Kloster Steinfeld in der Eifel überführt. Dort ruhen ihre Gebeine als Zeugen einer Familie, die durch ihre Hingabe an Gott und ihre Pilgerschaft zu Vorbildern des christlichen Lebens wurden.
Die Reliquien von Potentinus und seinen Söhnen, in der Kirche des Klosters Steinfeld verehrt, erzählen die Geschichte von Felicius, einem Mönch aus dem 4. Jahrhundert, dessen spirituelles Erbe in den Weinbergen der Mosel weiterlebt.