Lebensgeschichte
Im 9. Jahrhundert, in den geschichtsträchtigen Landen Frankreichs, wurde Fulko von Reims geboren, ein Mann, der sich als Erzbischof und Märtyrer einen ehrenvollen Platz in der Geschichte der Kirche sicherte. Fulko, zuerst Stiftsherr in St-Omer, fand seine Berufung als Verfechter des Glaubens und entschied sich, am Hof von Karl dem Kahlen zu leben.
Seine Reise führte ihn nach Italien im Gefolge Karls des Kahlen, und später wurde er Abt von St-Omer, obwohl er selbst kein Mönch war. Im Jahr 883 ernannte man ihn zum Erzbischof von Reims, wo er nicht nur die geistliche Gemeinschaft stärkte, sondern auch die Stadt vor den Normannen verteidigte, indem er Stadtmauern errichten und bischöfliche Burgen in Omont und Épernay errichten ließ.
Fulko von Reims, ein Mann der Entschlossenheit, verteidigte beharrlich die Rechte der Kirche gegen weltliche Ansprüche und setzte sich für den Priester-Zölibat ein. In seinem Wirken als Erzkanzler unter König Karl III. machte er sich einen Namen als Verteidiger der Kirche und ihrer Prinzipien.
Sein Martyrium ereignete sich im Jahr 900 im Wald bei Compiègne, als er sich gegen die Ansprüche des Grafen Balduin II. von Flandern auf die Abtei St-Vaast in Arras stellte. In der Treue zu seinem Glauben und seiner Überzeugung wurde Fulko von Reims für seine Standhaftigkeit und seinen Opfermut als Märtyrer verehrt.