Lebensgeschichte
In den verworrenen Zeiten des 3. Jahrhunderts, inmitten der Glaubensprüfungen und Verfolgungen, wurde der heilige Petrus "der Exorzist" in Rom geboren. Als treuer Diener Gottes führte er ein Leben der Hingabe und des Mutes. Die Überlieferungen erzählen, dass er die dunklen Mächte als Exorzist bekämpfte und zahlreiche Menschen von bösen Geistern befreite.
Petrus und sein Gefährte Marcellinus wurden zu Märtyrern unter der grausamen Herrschaft von Kaiser Diokletian. Ihre Standhaftigkeit im Glauben und ihre Unerschrockenheit in den Stunden der Prüfung machten sie zu leuchtenden Vorbildern für die Gemeinde.
Nach ihrem Martyrium wurden sie in den Katakomben an der Via Labicana in Rom verehrt. Kaiser Konstantin errichtete zu ihren Ehren die Basilika "Santi Marcellino e Pietro ad Duas Lauros". Ihre Reliquien wurden von Ort zu Ort überführt, und besonders unter den Karolingern erlebte ihre Verehrung einen Höhepunkt.
Einhards Basilika in Steinbach wurde zur finalen Ruhestätte ihrer Gebeine. Die Verehrung von Petrus und Marcellinus erstreckte sich über die Jahrhunderte, und ihre Reliquien fanden in verschiedenen Kirchen Europas ihren Platz.
Heiliger Petrus "der Exorzist", ein Kämpfer gegen die Mächte der Finsternis und Märtyrer des Glaubens, inspiriert uns dazu, in Zeiten der Prüfung standhaft zu bleiben und die Liebe Gottes über alle Hindernisse hinweg zu tragen. Sein Leben und sein Martyrium sind ein lebendiges Zeugnis für die triumphierende Kraft des Glaubens.