Batho von Freising

Lebensgeschichte

Heiliger Batho von Freising, ein demütiger Mönch und Priester, der im 11. Jahrhundert in der bayerischen Stadt Freising lebte, hatte seinen Ursprung im Kloster am Dom. Sein Herz schlug für die Verbreitung des Glaubens, und so führte ihn sein Weg nach Innichen im Pustertal, wo er dem heiligen Candidus und Korbinian geweihten Kloster beitrat. In Innichen, auch bekannt als San Candido, folgte Batho dem Pfad der Missionare Modestus von Kärnten und Virgilius von Salzburg. Seine Mission galt den Slawen, die in den Alpen lebten und in alte heidnische Praktiken zurückgefallen waren. Als "Apostel Kärntens" wurde er bekannt für seinen Eifer und seine Hingabe, die slawischen Gemeinschaften zurück zum christlichen Glauben zu führen. Von 1052 bis 1078 diente Batho als Kaplan des Bischofs Ellenhard von Freising und als Kanoniker am Andreasstift. In dieser Zeit soll er durch ein Wunder eine große Menschenmenge mit nur wenigen Broten gesättigt haben, was als Zeichen seiner tiefen spirituellen Verbindung interpretiert wurde. Seine Geschichte wird in der Stadt Freising bis heute verehrt, und der Dom erinnert an die Spuren dieses heiligen Mannes. Heiliger Batho verstarb im 11. Jahrhundert, aber sein Erbe lebt in den Herzen der Gläubigen fort, die seine Geschichte als Inspiration für Mission und Nächstenliebe betrachten.