Lebensgeschichte
Heiliger Banthus von Trier, ein demütiger Priester und Einsiedler, lebte im 7. Jahrhundert in Zewen, einem malerischen Ort bei Trier in Rheinland-Pfalz. Gemeinsam mit seinem Bruder Beatus nahm er den missionarischen Auftrag von Bischof Magnerich von Trier an, um den heidnischen Aberglauben zu bekämpfen.
Ihre Tage waren geprägt von Gebet, Entsagung und der Verbreitung des christlichen Glaubens. Banthus führte die Leitung des Armenhospizes, das später zum Kloster St. Marien wurde, und dessen Ostflügel heute ein Jugendzentrum beherbergt. In dieser bescheidenen Einrichtung nahe des Domes in Trier widmeten sich die Brüder der Betreuung der Armen und Kranken.
Die älteste Urkunde der Rheinlande, das Testament des Diakons Adalgisel-Grimo von Verdun aus dem Jahr 634, erwähnt Banthus und bezeugt seine Hingabe an die Armen. Im Laufe des 7. Jahrhunderts entstand die Benediktinerabtei St. Marien in Trier über den Gräbern von Banthus und Beatus.
Um das Jahr 1030 berichtete Abt Eberwin von Tholey von zahlreichen Wunderheilungen, die an den Gräbern der Brüder stattfanden. Besonders Fieberkranke suchten Trost und Heilung an diesem heiligen Ort.
Heiliger Banthus von Trier, ein gottesfürchtiger Diener Gottes, hinterließ nicht nur die Spuren seines priesterlichen Dienstes, sondern auch das Erbe der Nächstenliebe und der Fürsorge für die Bedürftigen. Seine Geschichte ermutigt dazu, im einfachen Dienst an den Armen und Kranken die Liebe Christi zu verkünden.