Lebensgeschichte
Heilige Reineldis von Saintes, geboren um das Jahr 630 im idyllischen Kontich bei Antwerpen in Belgien, war die Tochter der ehrwürdigen Amalberga und die Schwester der heiligen Gudula. Ihr Leben war von frühster Jugend an dem christlichen Glauben gewidmet.
Reineldis trat in das Kloster Lobbes ein und führte ein Leben der Buße und Hingabe. Mit großem Verzicht schenkte sie dem Kloster ihre Güter und begab sich auf eine ergreifende Wallfahrt ins Heilige Land, um dort ihre spirituelle Reise zu vertiefen.
Ihre Demut und Frömmigkeit waren so beeindruckend, dass sie im Kloster Lobbes als Nonne in hohen Ehren gehalten wurde. Doch das Schicksal hatte andere Pläne für sie. Die Legende erzählt, dass Reineldis in der Kirche von Saintes von räuberischen Eindringlingen ermordet wurde. Manche erzählen, dass sie sogar enthauptet wurde.
Ihre Märtyrerin, Reineldis, wurde im 12. Jahrhundert, in einer Zeit, in der ihre Reliquien von großer Bedeutung waren, schriftlich verewigt. Ihre Gebeine wurden in der Kirche von Saintes aufbewahrt und wurden zu einem Ort der Verehrung und des Trostes für die Gläubigen.
Die Geschichte der Heiligen Reineldis inspiriert uns, durch ihr Beispiel von Hingabe und Opferbereitschaft, im Glauben zu wachsen und uns dem göttlichen Willen in allen Lebenslagen zu unterwerfen. Ihr Andenken lebt weiter in den Herzen derer, die ihre Geschichte hören und die Frieden und Trost in ihrem Gebet suchen.