Donewald von Ogilvy

Lebensgeschichte

Heiliger Donewald von Ogilvy, ein schottischer Adliger, entschied sich nach dem schmerzlichen Verlust seiner Frau und im Zeichen tiefster Demut, als Einsiedler in der bezaubernden Gegend von Glamis bei Forfar zu leben. Um das Jahr 716 verließ er die geschäftige Welt der Adligen und suchte stattdessen die Stille und die Nähe Gottes in der Abgeschiedenheit. In seinem einfachen Einsiedlerleben vermittelte er den Wert der spirituellen Vertiefung und der inneren Ruhe. Die umliegenden Hügel und Wälder wurden zu seinem Zufluchtsort, wo er sich dem Gebet, der Meditation und der Betrachtung hingab. Nach seinem Tod übernahmen seine neun Töchter, allen voran die ehrwürdigen Fincana und Findoca, sein spirituelles Erbe. Getrieben von der Liebe zu Gott traten sie in das Kloster Abernethy bei Perth ein, wo sie ihr Leben dem Dienst an Gott und den Mitmenschen widmeten. Die Geschichte von Heiligem Donewald von Ogilvy erinnert uns daran, dass in der Abgeschiedenheit und im Verzicht auf weltliche Güter die Tiefe der spirituellen Erfahrung gefunden werden kann. Sein Erbe lebt in den Herzen seiner Töchter fort, die als Nonnen dem Ruf Gottes folgten und so das Vermächtnis ihres gottesfürchtigen Vaters weitertrugen.