Lebensgeschichte
Heilige Bertha von Blangy, die um 686 in Thérouanne, Frankreich, geboren wurde, erfüllte ihr Leben mit einer strahlenden Hingabe an Gott. Nach dem Verlust ihres Ehemannes gründete sie das Kloster Blangy, das nicht nur ein Ort des Gebets war, sondern auch Heimat für ihre Töchter Deotila und Gertrude wurde.
Als Äbtissin und später als Reklusin leitete Bertha das Kloster mit weiser Hand und tiefem Glauben. Ihr Leben war geprägt von Selbstlosigkeit und einem starken Verlangen, Gott in allem zu dienen.
Die Überführung ihrer Gebeine ins Kloster nach Erstein im Elsass im Jahr 895 zeugt von der Wertschätzung und Verehrung, die sie genoss. Im 11. Jahrhundert kehrten ihre sterblichen Überreste in das Kloster Blangy zurück, das nun von Benediktinerinnen geführt wurde.
Bertha von Blangy verstarb um das Jahr 725 in Blangy bei Arras, einem Ort, der dank ihrer spirituellen Führung und ihres Erbes weiterhin ein lebendiges Zentrum des Glaubens ist.
Ihre Geschichte erinnert uns an die Kraft des Gebets, die Schönheit der Hingabe und die Bedeutung, ein Erbe des Glaubens zu hinterlassen. Heilige Bertha von Blangy, Äbtissin und Reklusin, inspiriert uns dazu, die göttliche Liebe in unserem täglichen Leben zu verkörpern.