Lebensgeschichte
Heiliger Felix von Nicosia, geboren als Giacomo Antonio Amoroso am 5. November 1715 in dem malerischen Nicosia auf Sizilien, Italien, fand seine Bestimmung in den einfachen Schuhmacherwerkstätten seiner Heimatstadt. Sein Leben, von bescheidenen Anfängen geprägt, sollte sich zu einer außergewöhnlichen mystischen Reise entwickeln.
Im Jahr 1743 entschied sich Giacomo, dem Ruf des göttlichen Lebens zu folgen, und trat als Laienbruder den Kapuzinern im Kloster seiner Heimatstadt bei. Unter dem Ordensnamen Felix wandte er sich dem Leben als Bettelbruder zu, in dem er nicht nur die körperlichen Bedürfnisse der Armen erfüllte, sondern auch die Gabe besaß, Wunder zu wirken.
Felix von Nicosia war nicht nur ein einfacher Ordensmann; er war ein Mystiker mit einem tiefen Verständnis für die Eucharistie und eine innige Verehrung für die Schmerzensreiche Gottesmutter. Sein Leben war durchzogen von mystischen Erfahrungen, die ihn zu einem strahlenden Zeugen des Glaubens machten.
Nach seinem Tod am 31. Mai 1787, weiterhin in Nicosia, fand Felix von Nicosia seine letzte Ruhestätte im Kapuzinerkloster, das später nach ihm benannt wurde. Die Kathedrale der Stadt bewahrt eine Reliquie dieses bescheidenen Schuhmachers, der zu einem großen Heiligen und mystischen Vorbild wurde.
Heiliger Felix von Nicosia, der einfache Ordensmann und Mystiker, lehrte uns durch sein Leben die Schönheit der Einfachheit und die Kraft der mystischen Verbindung mit Gott. Seine Geschichte inspiriert dazu, in den Alltagsgeschehnissen das Göttliche zu erkennen und im Dienst an den Armen und in der Verehrung der Eucharistie die tiefe Liebe Gottes zu erfahren.