Paschalis Baylon

Lebensgeschichte

Heiliger Paschalis Baylon, geboren in der ländlichen Idylle von Torrehermosa in Aragonien am 16. Mai 1540, war der Sohn einfacher Eltern, Martin Baylon und Isabel Yubero. Seine bescheidene Kindheit verbrachte er als Hirtengehilfe in Alconchel de Ariza bei Saragossa, wo er sich selbst Lesen und Schreiben beibrachte. Im Alter von 18 Jahren begab er sich als Arbeiter nach Monforte del Cid. In einer einsamen Bergeshöhle erlebte Paschalis eine eindrucksvolle Erscheinung Jesu Christi in den Gaben der Eucharistie. Dies führte ihn dazu, im Franziskanerkloster in Orito um Aufnahme nachzusuchen. Im Jahr 1564 wurde er als Laienbruder in den Orden der "Alcantariner" des Franziskanerordens im Kloster San José in Elche aufgenommen. Paschalis diente in verschiedenen Klöstern als Pförtner und im Refektorium. Ab 1578 wirkte er im Kloster in Vila-real, zeichnete sich durch Bußstrenge, Armut, Demut, Nächstenliebe und eucharistische Frömmigkeit aus. Seine mystischen Erfahrungen vertieften sich in dieser Zeit. Zahlreiche Wunder wurden Paschalis zugeschrieben, darunter die Vermehrung von Brot für die Armen, Heilungen von Kranken und die prophetische Gabe. Auftragsgemäß reiste er sogar in die Bretagne, um einem Brief an den Ordensprovinzial zu überbringen, wobei er den Glauben in Orléans unerschrocken vor den Hugenotten bezeugte. Paschalis Baylon verstarb am 17. Mai 1592 und wurde am Pfingstsonntag bestattet, dem Tag seiner Geburt. Sein Grab in der Klosterkirche in Vila-real wurde zum Ort zahlreicher Wunder. Trotz der teilweisen Zerstörung im Spanischen Bürgerkrieg wurde sein Heiligtum wiederaufgebaut und am 17. Mai 1992, seinem 400. Todestag, wiedereröffnet. Der Heilige Paschalis Baylon, Laienbruder und Patron der eucharistischen Vereinigungen, wird bis heute in Vila-real verehrt. Seine Geschichte erinnert uns an die Kraft des Glaubens, der Buße und der Nächstenliebe, die in den einfachen Taten eines Hirtens und Laienbruders lebendig werden können.

Zitate

„In der geweihten Hostie ist Gott genauso gegenwärtig wie im Glanz des Himmels.“
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„Es gibt kein wirksameres Mittel als die Eucharistische Anbetung, um die Frömmigkeit der Menschen zu nähren und zu steigern. Sie richtet sich hin zu diesem bewundernswerten Zeichen der Liebe, das eine Verbindung von Frieden und Einheit ist.“
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