Lebensgeschichte
Heilige Imelda Lambertini, eine einfache Schülerin aus Bologna, Italien, wurde um das Jahr 1321 in die Grafenfamilie Lambertini geboren. Schon in jungen Jahren spürte sie die Berufung Gottes und trat als Kind in das Dominikanerinnenkloster Maria Magdalena im malerischen Valle di Preda ein, vor den Toren Bolognas.
Die Legende erzählt von einem außergewöhnlichen Ereignis während des Festes Christi Himmelfahrt im Jahr 1333. Aufgrund ihres jugendlichen Alters wurde der kleinen Imelda der Empfang der Eucharistie verweigert. Doch auf wundersame Weise erhielt sie die ersehnte Hostie, und in dem Moment, als sie das Sakrament empfing, hauchte sie ihr junges Leben aus.
Ihre Reliquien werden heute in der Kirche San Sigismondo in Bologna verehrt. Im Jahr 1891 wurde in Prouille bei Toulouse in Frankreich eine "Bruderschaft der würdigen ersten heiligen Kommunion" unter dem Schutz der Heiligen Imelda Lambertini gegründet.
Heilige Imelda, das junge Mädchen, das in der Sehnsucht nach der Eucharistie gestorben ist, lehrt uns die tiefe Liebe zu Jesus im Sakrament des Altares. Ihre Geschichte erinnert uns daran, dass auch die Kleinen im Glauben Großes vollbringen können und dass die Liebe zu Christus unser Herz für Wunder öffnen kann.