Lebensgeschichte
Die Heilige Zita, geboren am 27. April 1218 in der malerischen Stadt Lucca in Italien, war eine einfache Dienstmagd, die jedoch durch ihre tiefe Liebe zu Gott und ihre Nächstenliebe zu einer lebenden Legende wurde. In ihrer bescheidenen Herkunft wuchs sie in einer frommen Familie auf, und schon als junges Mädchen zeigte sich ihre außerordentliche Großzügigkeit gegenüber den Bedürftigen.
Zita fand ihre Berufung im Dienst als Hausmädchen in der Familie Fatinelli. Dort zeichnete sie sich durch ihre außergewöhnliche Hingabe und Ehrlichkeit aus. Selbst in den mühsamen Aufgaben des Alltags strahlte ihre Arbeit von Liebe und Glauben.
Ihre Lebensweise wurde von einer tiefen Frömmigkeit geprägt. Jeden Morgen besuchte sie die Messe, bevor sie ihren täglichen Pflichten nachging. Ihr Leben war ein fortwährendes Gebet, und sie wurde von vielen Menschen als Heilige verehrt, noch zu Lebzeiten.
Nach ihrem Tod am 27. April 1272 wurde Zita wegen ihrer Heiligkeit und ihrer Hingabe an die Armen als Schutzpatronin der Dienstmägde und Dienerinnen anerkannt. Ihre Geschichte inspiriert bis heute Menschen dazu, die Heiligkeit im Alltäglichen zu erkennen und ihren Glauben in den kleinen Dingen des Lebens zu leben.