Lebensgeschichte
Heilige Maria Elisabeth Hesselblad wurde an einem sonnigen Junitag des Jahres 1870 in Schweden geboren. Aufgewachsen in einer frommen Familie, wurde ihre Berufung zur Hingabe an Gott früh deutlich. Im Jahr 1904 konvertierte sie zum katholischen Glauben und trat in den Dienst der katholischen Kirche ein.
Die Berufung, ein kontemplatives Leben zu führen, führte sie zu den Birgittinerinnen. Maria Elisabeth Hesselblad wurde zur Ordensgründerin der Jüngerinnen Jesu, einer Gemeinschaft, die auf den Idealen der heiligen Birgitta von Schweden basiert. Ihr Leben war geprägt von Gebet, Kontemplation und einer tiefen Liebe zu Jesus Christus.
In den dunkelsten Zeiten des 20. Jahrhunderts, während des Zweiten Weltkriegs, rettete Mutter Elisabeth Hesselblad viele jüdische Menschen vor den Nazis, indem sie sie in ihrem Kloster versteckte. Ihr mutiges Handeln zeugte von ihrem tiefen Glauben an die universale Liebe Gottes.
Maria Elisabeth Hesselblad wurde 2000 selig- und 2016 heiliggesprochen. Ihr Todestag, der 24. April, wird von der katholischen Kirche als Gedenktag gefeiert.
Heilige Maria Elisabeth Hesselblad, eine leuchtende Gestalt der Nächstenliebe und des Glaubens, inspiriert uns dazu, Gottes Liebe in die Welt zu tragen und selbst in schwierigen Zeiten das Licht des Evangeliums zu verkünden.