Benedikt-Joseph Labre

Lebensgeschichte

Heiliger Benedikt-Joseph Labre, geboren im malerischen Amettes, Frankreich, erlebte seine Kindheit in einem Umfeld der Frömmigkeit. Schon früh spürte er die Anziehungskraft des monastischen Lebens und das Verlangen, sich ganz Gott hinzugeben. Sein Weg führte ihn zu den Trappisten, doch nach einer kurzen Zeit kehrte er in die Welt zurück, um ein radikales Leben der Armut und Buße zu führen. Benedikt-Joseph wanderte von Wallfahrtsort zu Wallfahrtsort, ohne Besitz und in zerrissenen Kleidern, stets auf der Suche nach einer tieferen Gemeinschaft mit Gott. Die Straßen von Rom wurden zu seinem spirituellen Zuhause. Dort, unter den Obdachlosen und Ausgestoßenen, fand er eine besondere Nähe zu Christus. In der Einsamkeit der Kirchen verweilte er in stiller Anbetung und Hingabe. Sein äußerliches Elend verbarg einen inneren Reichtum an Gottesliebe. Benedikt-Joseph wurde oft als "Heiliger der Müllhalden" bezeichnet, da er sein Leben zwischen den Ruinen einer Kirche in Rom verbrachte. Sein einfaches und demütiges Dasein zog die Aufmerksamkeit der Gläubigen auf sich, die in ihm ein lebendiges Zeugnis der Nachfolge Christi erkannten. Am 16. April 1783 verstarb er in der Kirche Santa Maria dei Monti. Sein Leben, gezeichnet von Selbstverleugnung und Hingabe, erinnert daran, dass die wahre Schönheit des Glaubens oft in der Einfachheit und Opferbereitschaft gefunden wird.

Zitate

„ Die Armut ist meine Mutter.“
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„ Das einzige Bedürfnis, das ich habe, ist der Bedarf an Liebe.“
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„ Um mit Gott zu sprechen, muss man viel schweigen.“
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„ Ich möchte ein Engel der reinen Liebe sein.“
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