Lebensgeschichte
Der heilige Castulus, ein furchtloser Märtyrer, wurde am 26. März im Jahr 286 in Rom geboren. Sein Leben war von tiefem Glauben und unerschütterlicher Treue zu Christus geprägt.
Castulus gehörte zu den frühen Christen, die in der Zeit der Christenverfolgungen unter Kaiser Diokletian standhaft blieben. Als Mitglied des kaiserlichen Haushalts war er den Gefahren bewusst, die den Christen drohten, dennoch scheute er sich nicht, seinen Glauben offen zu bekennen.
Seine Taten des Mutes und der Solidarität mit seinen verfolgten Brüdern und Schwestern wurden zu einem lebenden Zeugnis der Liebe zu Christus. Als die Verfolgungen intensiver wurden, verbarg Castulus heimlich christliche Gefangene in seinem Haus und versorgte sie mit Trost und Gebet.
Sein Glaubenszeugnis rief jedoch die Aufmerksamkeit der römischen Autoritäten hervor. Castulus wurde verhaftet, gefoltert und schließlich zum Tode verurteilt. Am 10. März 286 erlitt er den Märtyrertod durch Enthauptung.
Die Worte des Heiligen Castulus mögen uns heute nicht direkt überliefert sein, doch sein heroisches Zeugnis erinnert uns daran, dass der Glaube oft Opfer erfordert. Seine Geschichte inspiriert dazu, auch in schwierigen Zeiten unbeirrbar dem Glauben an Christus treu zu bleiben.