Lebensgeschichte
Erzbischof Oscar Romero, geboren am 15. August 1917 in Ciudad Barrios, El Salvador, wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Sein Weg führte ihn in die Priesterschaft, und seine Hingabe an die Sache der Armen und Unterdrückten prägte seine gesamte geistliche Laufbahn.
Nach seiner Ernennung zum Erzbischof von San Salvador im Jahr 1977 setzte sich Romero entschieden für soziale Gerechtigkeit und die Rechte der Armen ein. In einer Zeit politischer Unruhen und Unterdrückung erhob er seine Stimme gegen die Ungerechtigkeiten, die sein Volk erlebte.
Seine berühmten Predigten, die er sonntags in der Kathedrale von San Salvador hielt, riefen zur Gewaltlosigkeit und zur Solidarität mit den Unterdrückten auf. Romero wurde zu einer herausragenden Stimme der Befreiungstheologie und des Kampfes gegen die soziale Ungerechtigkeit.
Am 24. März 1980, während er die Messe feierte, wurde er von einem Scharfschützen ermordet. Sein Sterben wurde zu einem Zeugnis seines Engagements für Gerechtigkeit und Menschlichkeit.