Claude de la Colombière

Lebensgeschichte

Heiliger Claude de la Colombière, ein außergewöhnlicher Jesuit und Prediger des 17. Jahrhunderts, wurde in Saint-Symphorien-de-Lay, Frankreich, geboren. Sein Leben war geprägt von einer tiefen Hingabe an Gott und der Verkündigung des Evangeliums. Claude de la Colombière verbrachte einen Großteil seines Lebens im Dienst der Seelen. Er wirkte als Beichtvater und spiritueller Begleiter am Hof von König Ludwig XIV. in Versailles und in Paray-le-Monial, einem Ort, der später für die Verehrung des Heiligsten Herzens Jesu bekannt wurde. Seine Taten als Seelsorger und Prediger zeugen von seiner Demut und seiner Liebe zu Christus. Claude de la Colombière lehrte die Gläubigen die Bedeutung der Hingabe an das Heiligste Herz Jesu und des Vertrauens in die göttliche Barmherzigkeit. Seine Tugenden, darunter Sanftmut und Geduld, beeindruckten die Menschen um ihn herum. Claude de la Colombière lebte ein Leben der Heiligkeit und der selbstlosen Hingabe an die Bedürfnisse anderer. Sein Sterben im Jahr 1682 war von einer tiefen geistlichen Ruhe geprägt. Er starb in Paray-le-Monial, dem Ort, an dem er die Botschaft des Heiligsten Herzens Jesu verbreitete. Der Heilige Claude de la Colombière erinnert uns an die Bedeutung des Herzens Jesu und des Vertrauens in Gottes Barmherzigkeit. Seine Geschichte inspiriert uns, eine tiefere Beziehung zu Christus zu suchen und anderen in Liebe und Mitgefühl zu begegnen.

Zitate

„Gott ist in unserer Mitte, oder genauer gesagt, wir sind in seiner Mitte; wo auch immer wir sind, sieht er uns und berührt uns: beim Gebet, bei der Arbeit, am Tisch, in der Freizeit.“
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„Möge das Herz Jesu Christi unsere Schule sein! Lass uns dort unsere Heimat machen. Lass uns seine Bewegungen studieren und versuchen, unsere ihnen anzupassen. Ja, göttlicher Jesus, dort möchte ich leben.“
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„Herr, ich bin in dieser Welt, um deine Barmherzigkeit anderen zu zeigen... Ich werde dich verherrlichen, indem ich bekannt mache, wie gut du zu Sündern bist, dass deine Barmherzigkeit grenzenlos ist.“
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„Menschen können mir Besitz und Ehre nehmen; Krankheit kann meine Kraft und andere Möglichkeiten, dir zu dienen, nehmen; ich kann sogar deine Gnade durch Sünde verlieren; aber niemals, niemals werde ich meine Hoffnung auf dich verlieren. Ich werde sie hegen bis zu dem schrecklichen Moment, wenn die Hölle entfesselt wird, um meine Seele zu entreißen. "Niemand hat auf den Herrn gehofft und ist zuschanden geworden.“
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