Angela von Foligno

Lebensgeschichte

Heilige Angela von Foligno, eine demütige franziskanische Tertiarin, lebte im 13. Jahrhundert in der malerischen Stadt Foligno in Italien. Ihr Leben war von einer tiefen Bekehrung und einer außergewöhnlichen mystischen Erfahrung geprägt, die sie zu einer der bedeutendsten Frauen der christlichen Mystik machte. Angela führte ein weltliches Leben, bis sie eine bedeutende Umkehr erlebte. Nach dem Tod ihres Mannes, ihres Kindes und ihrer Mutter suchte sie Trost und Erleuchtung bei Gott und begann ein Leben der Buße und des Gebets. Ihre Werke, darunter das "Memoriale" und ihre Visionen, sind ein einzigartiges Zeugnis für ihre mystische Erfahrung und ihre tiefe Verbundenheit mit Christus. Angela von Foligno ist bekannt für ihre tiefe Kontemplation der Passion Christi und ihr intensives spirituelles Leben. Ihr Vermächtnis als franziskanische Tertiarin und mystische Schriftstellerin ist bis heute von großer Bedeutung. Angela verstarb im Jahr 1309 und wurde in der Kirche des Heiligen Franziskus in Foligno beigesetzt. Die Heilige Angela von Foligno erinnert uns daran, dass die Umkehr und die mystische Erfahrung eine Quelle der Erneuerung und der Gottesbegegnung sein können. Ihre Geschichte inspiriert uns, in der tiefen Liebe zu Christus und in der Hingabe an das mystische Leben zu wachsen.

Zitate

„Einzig und allein durch unablässiges Gebet wird die Seele erhellt und erfüllt, sie wird gestärkt und verwandelt, und sie erhebt sich zu Gott.“
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„Für uns ist nichts notwendig außer Gott. In Ihm finden wir unser wahres Herz und unseren Geist.“
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„Wenn der Heilige Geist in eine Seele einströmt, wandelt Er den äußeren Menschen grundlegend. Wo dies nicht geschieht, herrscht Täuschung.“
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„Bemüht euch aufrichtig darum, einander zu lieben und die göttliche Liebe in Wahrheit zu leben! Durch die Liebe zu Gott und die Liebe zueinander erbt die Seele das göttliche Gut. Mein einziges Testament ist, euch die Liebe zueinander zu empfehlen, und mein Erbe an euch ist die Lebensweise Christi, die Armut, das Leiden und die Verachtung.“
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„Je intensiver du betest, desto mehr wirst du erleuchtet. Je mehr Erleuchtung du erfährst, desto tiefer und klarer wirst du das höchste Gut erkennen, das in höchstem Maße das Gute selbst ist. Je tiefer und klarer du es erkennst, desto mehr wirst du es lieben. Je mehr du es liebst, desto größer wird deine Freude sein. Schließlich wirst du zur Fülle des Lichts gelangen, weil du erkennen wirst, dass du es niemals völlig erfassen kannst.“
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„Beurteilt niemanden, auch nicht, wenn ihr einen Menschen in einer schweren Sünde seht. Ich sage nicht, dass ihr die Sünde nicht missbilligen sollt, und dass ihr die Sünde nicht verabscheuen sollt. Doch ich sage, richtet nicht über die Sünder, denn ihr kennt nicht Gottes Urteile. In den Augen der Menschen mögen viele gerettet erscheinen, die in den Augen Gottes verloren sind, und umgekehrt.“
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