Basilius der Große

Lebensgeschichte

Der heilige Basilius der Große, ein herausragender Kirchenvater und Theologe des 4. Jahrhunderts, erblickte das Licht der Welt in Kappadokien, im heutigen Zentralanatolien. Sein Leben war von einer tiefen Hingabe an Christus und einer unermüdlichen Suche nach der Wahrheit geprägt. Basilios erwarb sich den Beinamen "der Große" aufgrund seiner bedeutenden Beiträge zur Entwicklung der christlichen Lehre und Spiritualität. Als Bischof von Cäsarea, einer der wichtigsten Städte in Kleinasien, widmete er sich der Verbreitung des christlichen Glaubens und setzte sich für die Einheit der Kirche ein. Seine Werke erstreckten sich über die Theologie, Liturgie und Soziallehre. Basilius war ein entschiedener Verfechter des trinitarischen Glaubensbekenntnisses und prägte die östliche Theologie maßgeblich. Sein Sterben, im Jahr 379, war von tiefem Glauben und innerem Frieden geprägt. Basilius der Große ging als einer der bedeutendsten Kirchenväter in die Geschichte ein und sein Einfluss erstreckt sich bis in die Gegenwart. Heiliger Basilius der Große erinnert uns daran, dass die Suche nach der Wahrheit und die Hingabe an Christus eine lebenslange Reise sind. Seine Geschichte inspiriert uns, den Glauben zu vertiefen und unser Leben nach den Prinzipien des Evangeliums auszurichten.

Zitate

„Bei Tieren ist die Liebe zu ihren Eltern und Jungen wunderbar groß, da Gott, unser Schöpfer, den Mangel an Verstand mit einem Überfluss an sinnlichen Gefühlen ersetzt hat.“
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„Das Brot für den Hungrigen, das du zurückhältst, gehört ihm. Das Kleidungsstück, das du im Schrank aufbewahrst, sollte dem Nackten gehören. Der Schuh, der bei dir verrottet, sollte den Barfüßigen wärmen. Das Silber, das du vergraben hast, gehört den Bedürftigen. Du tust vielen Unrecht, denen du hättest helfen können.“
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„Bitte um Belohnung nicht aufgrund deiner eigenen Verdienste. Selbst wenn du eine gute Tat begangen hast, halte sie geheim! Wenn du schweigst, wird Gott sie reichlich belohnen. Bevor du irgendeine Aufgabe beginnst, rufe zuerst den Herrn an, und höre nicht auf, Ihm dafür zu danken, wenn sie abgeschlossen ist.“
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„Der Geist durchdringt die gesamte Schöpfung und teilt sich jedem in unterschiedlicher Weise mit, ohne dabei selbst geschmälert zu werden.“
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„Gib mir die Leier des Homeros, aber ohne blutige Saiten! Reiche mir den Becher, um nach dem Trinkgesetz zu mischen. Möge ich berauscht tanzen und im Taumel noch klug genug sein, um mit kraftvoller Stimme ein Loblied auf das Barbiton zu singen. Gib mir die Leier des Homeros, aber ohne blutige Saiten!“
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„Die Ruhe ist der Beginn der Reinigung für die Seele.“
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„Sehnsucht ist das Los des Geistes, der einmal die Schönheit Gottes geschaut hat.“
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„Ich halte es für apostolisch, auch an den überlieferten Traditionen festzuhalten, die nicht schriftlich niedergelegt sind.“
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„Neid schadet dem, der ihn hegt, am meisten, anderen jedoch nur wenig. Ähnlich wie Rost Eisen frisst, verzehrt Neid den Neider.“
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„Das Brot, das ihr verderben lasst, ist das Brot der Hungrigen.“
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„Wie sollen wir unsere Fehler erkennen, wenn wir in der Abgeschiedenheit leben?“
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„Neid ist der unversöhnlichste Hass. Während Wohltaten andere Feindschaften mildern, entzünden sie den bösartigen Neid nur noch mehr. Je mehr Wohltaten er empfängt, desto größer wird sein Ärger, seine Verbitterung und sein Zorn. Sein Ärger über die Macht des Wohltäters übertrifft seinen Dank für erhaltene Wohltaten. Gibt es ein wildes Tier, das nicht so unversöhnlich ist wie die Neider? Gibt es eine ungezähmte Kreatur, die nicht wilder ist als sie? Hunde werden zahm, wenn man sie füttert, Löwen werden gehorsam, wenn man sich um sie kümmert, aber die Neider werden durch Gefälligkeiten nur noch wilder.“
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