Thomas Becket

Lebensgeschichte

Heiliger Thomas Becket, ein tapferer Erzbischof von Canterbury, wurde in London geboren. Sein Leben war geprägt von einem unerschütterlichen Glauben und einem festen Entschluss, die Rechte der Kirche zu verteidigen. Im 12. Jahrhundert wurde er zum Erzbischof von Canterbury ernannt und trat mutig für die Unabhängigkeit der Kirche von staatlichem Einfluss ein. Seine Werke zeigten sich in seinem unbeugsamen Einsatz für die Freiheit der Kirche und das Recht auf Gewissensfreiheit. Thomas Becket verweigerte sich den Anordnungen des Königs, die die Macht der Kirche untergruben, und er wurde für seinen Glauben an Christus und sein Bekenntnis zur Unabhängigkeit der Kirche zum Märtyrer. Sein Martyrium ereignete sich im Jahr 1170, als er in der Kathedrale von Canterbury ermordet wurde. Sein Tod war von großer Standhaftigkeit und der Überzeugung geprägt, dass die Autorität der Kirche über der weltlichen Macht steht. Heiliger Thomas Becket, ein unbeugsamer Verteidiger des kirchlichen Rechts und Märtyrer für den Glauben, erinnert uns daran, dass die Kirche und der Glaube an Christus unabhängig und frei sein sollten. Seine Geschichte inspiriert uns, für die Freiheit der Kirche und die Integrität des Glaubens einzutreten, selbst wenn es mit persönlichen Opfern verbunden ist.

Zitate

„Ich bin bereit, für meinen Gott zu sterben, auf dass durch mein Blut die Kirche Freiheit und Frieden erlangen möge.“
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„Wisst ihr nicht, dass die größten Bäume, die Jahre gebraucht haben, um zu wachsen, in einer Stunde gefällt werden? Es ist töricht, nach ihren Früchten zu suchen und dennoch nicht auf ihren Fall vorbereitet zu sein. So soll euch Trost sein, dass Gottes Feinde, wie ehrenhaft und erhaben sie auch gewesen sein mögen, dennoch vergehen wie der Rauch.“
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„Diejenigen, die zwischen Schlangen wandeln und auf verschlungenen Wegen gehen, müssen die List der Schlange nutzen.“
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„Zwischen der Aufrichtigkeit meines Gewissens und der Härte meines Loses weiß ich nicht, wie ich meinen Gefühlen Respekt erweisen oder den Anforderungen der Zeit gerecht werden soll. Die Bitterkeit meines Geistes drängt mich, um jeden Preis zu sagen, was ich denke, während die Notwendigkeiten der Zeit mich, wenn auch unpassend, zur Stille mahnen. Gott, in welche Richtung soll ich mich wenden?“
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„Auf Ihn schaue ich als meinen Richter, auf Ihn als den Rächer meiner Unrechts, fest in meinem guten Gewissen und sicher in der Aufrichtigkeit meiner Hingabe, verwurzelt im Glauben und zuversichtlich, dass jene, die aus Liebe zur Gerechtigkeit Unrecht erleiden, niemals beschämt werden, noch jene, die die Hörner der Verfolger der Kirche brechen, ihres ewigen Lohns beraubt werden.“
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„Denkt an die Leiden Christi, die Stürme, die überstanden wurden... die Krone, die aus diesen Leiden erwuchs und dem Glauben neue Strahlkraft verlieh... Alle Heiligen bezeugen die Wahrheit, dass niemand jemals ohne echte Anstrengung die Krone gewinnt.“
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