Hochfest

Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria

08.12.2026

Am 8. Dezember feiert die Kirche die ohne Erbsünde empfangene Jungfrau und Gottesmutter Maria. Gemeint ist nicht die jungfräuliche Empfängnis Jesu, sondern Marias eigener Lebensanfang: Nach katholischem Glauben wurde Maria vom ersten Augenblick ihrer Empfängnis an durch Gottes Gnade vor der Erbsünde bewahrt. Das Fest liegt neun Monate vor dem Fest Mariä Geburt am 8. September. Die theologische Lehre entwickelte sich über viele Jahrhunderte und wurde 1854 von Papst Pius IX. als Dogma definiert. In der Adventszeit verweist das Hochfest auf Gottes vorbereitendes Heilshandeln und auf Maria als diejenige, die sich dem Ruf Gottes öffnet. Die liturgische Feier ist deshalb eng mit der Erwartung der Menschwerdung Christi verbunden.

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